Funksalon am 22.1.26 in ZĂŒrich

Im Januar lassen wir wieder die Funken sprĂŒhen und tauschen uns zu unseren aktuellen Fragen aus. Alle Infos zum Format, Zeit und Ort findest du hier. Und hast du bereits ein Thema oder eine Frage, die dich beschĂ€ftigt? Dann teile sie hier bereits mit, so dass die weiteren Interessierten schon weiterdenken oder Ideen entwickeln können.

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Format

Angelehnt ans Barcamp-Format gibt es zwei Sessionrunden, wo die Anwesenden Fragen stellen, Wissen teilen, Ideen vorstellen können. Das alles in einem inspirierenden Setting und achtsamen Rahmen, so dass viele Ideenfunken ĂŒberspringen können. Dazu gibt es auch einen kleinen ApĂ©ro und viel Gelegenheit zu Begegnung und Austausch.

Eckdaten

  • 22. Januar 2026, 17:00-19.30 Uhr
  • bei OJA ZĂŒrich. Planet5, Sihlquai 240, ZĂŒrich
  • Unkostenbeitrag CHF 25.– (Radarstation-Mitglieder CHF 15.–)

Was ist Dein Thema?

Teile schon jetzt Dein Thema, was Du mit Interessierten besprechen möchtest – mit einem einfachen Kommentar hier 👇 ! 

TdSidD 018: Minecraft in der Bildungsarbeit mit Kindern

Das Computerspiel Minecraft spielt eine wichtige Rolle in der Lebenswelt von sehr vielen Kindern und Jugendlichen. Und wenn eine Gruppe zusammen auf einem Server spielt, entstehen viele inhaltliche und soziale Prozesse.

Das Projekt «Open Worlds» hat dies zum Ausgangspunkt fĂŒr ein Treffangebot fĂŒr Kinder gemacht: Junge Menschen zwischen 10 und 14 Jahren verbringen einen Nachmittag pro Woche zusammen, spielen gemeinsam – und gestalten die Welt, die dabei entsteht. Die Fachpersonen, die diesen Prozess begleiten, nutzen dies als Kristallisationspunkt fĂŒr soziale, kulturelle und politische Bildungsprozesse. 

Im GesprÀch mit Eike gibt Mario Robles einen Einblick in diese Arbeit. Und wie immer in unserem Podcast geht es dabei um die konkreten Dinge: Wie lÀuft ein solcher Nachmittag ab? Wieviele Fachpersonen, wieviele Kinder sind dabei? Wie werden die Rollen gestaltet? Und wie entstehen genau die inhaltlichen Diskussionen und Prozesse?

Was interessiert Dich zum Thema Soziokultur und DigitalitÀt? Wen sollten wir besuchen auf unserer Tour? Folge uns auf Linkedin, Instagram und Mastodon und komm ins GesprÀch mit Engagierten im Bereich DigitalitÀt.

Überblick ĂŒber die Folge

(00:00) Intro + BegrĂŒssung
(01:42) Vorstellung Mario
(03:15) Das Projekt «Open Worlds»
(09:51) PĂ€dagogisches Setting, Rollengestaltung, Interventionen
(15:07) Wie sieht ein Nachmittag konkret aus?
(19:55) Wie entstehen die Themen, die gemeinsam bearbeitet werden?
(24:23) Methodik der inhaltlichen Arbeit
(30:57) Welche Jugendlichen sind dabei?
(35:36) Wie reagieren Erwachsene?
(39:06) Tipps: Datenschutz, Selbermachen, Kooperationen
(41:57) Kommerzielle Software oder OpenSource?
(44:47) Abschied+Outro

Möglich gemacht hat diesen Podcast die Manawa Foundation. Besten Dank dafĂŒr!
Musik: Kenny690 – Highfive, CC BY-SA 3.0

Shownotes

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#jugendarbeit #okja #okjaverse #digitalesoa #digitalejugendarbeit #digitalitÀt #digitalisierung #digitalerwandel #games #computerspiele #minecraft #luanti #medienpaedagogik #medienpÀdagogik #nonformalebildung #soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd

TdSidD 017: Erkenntnisse aus einer Studie zu Soziokultur in der DigitalitÀt

In einem kĂŒrzlich abgeschlossenen Auftrag haben Eike von der Radarstation und Simone Tappert von der FHNW sich mit Fachpersonen und Nutzenden, in Workshops und Befragungen und einer umfangreichen Recherche mit verschiedenen Fragen rund um Soziokultur in der DigitalitĂ€t auseinandergesetzt.

Dabei ging es um ganz konkrete Fragen wie: Wie können BedĂŒrfnisse von Nutzenden ermittelt werden, wenn DigitalitĂ€t so subjektiv ist? Wie lassen sich Software und Technologie kooperativ entwickeln? Was sind Herausforderungen fĂŒr Nutzende und Fachpersonen? Genauso ging es aber auch um allgemeine Fragen wie danach, was Soziokultur in der DigitalitĂ€t denn ĂŒberhaupt bedeutet, was ihre Aufgaben sind und vieles mehr.

Im GesprÀch mit Nina teilen die beiden ihre Erkenntnisse aus der Studie.

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Überblick ĂŒber die Folge

00:00 Intro+BegrĂŒssung
01:34 Vorstellung Simone + Eike
02:41 Was bedeutet DigitalitĂ€t fĂŒr die Soziokultur?
06:52 Aktuelle Herausforderungen fĂŒr Adressat:innen+Fachpersonen
10:50 Wie ist die Reaktion des Feldes auf DigitalitÀt?
14:28 Was sind Aufgaben von Soziokultur in der DigitalitÀt?
17:07 Wie lassen sich BedĂŒrfnisse zu DigitalitĂ€t ermitteln?
19:10 Was fĂ€llt ĂŒberhaupt in die ZustĂ€ndigkeit der Soziokultur?
23:25 digitale IntegritÀt und Inklusion
29:12 Sollen Fachpersonen aufsuchend online unterwegs sein?
32:20 BedĂŒrfnisse ermitteln und an den Alltag anknĂŒpfen
36:17 Was braucht Soziokultur fĂŒr die Zukunft in der DigitalitĂ€t?
43:47 Kooperation bei Softwareentwicklung + technischer Ausstattung
46:27 Gemeinwohlorientierung in der DigitalitÀt
49:55 Abschied+Outro

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Funksalon

Hier springt der Funke ĂŒber! đŸ’„

Der Funksalon ist ein Mini-Barcamp mit einem besonders ansprechenden Rahmen. Alle, die sich fĂŒr DigitalitĂ€t in der Soziokultur interessieren, können sich hier mit anderen austauschen, Erfahrungen weitergeben und sammeln, Ideen weiterentwickeln, Fragen stellen und vieles mehr. Genau wie bei einem Barcamp, nur noch niedrigschwelliger. 😊

Zudem bieten wir einen achtsamen Rahmen und Snacks, um die Begegnungsebene zusÀtzlich zu stÀrken. Das alles an einem zentralen Ort und abwechselnd mal am Vormittag, mal am Abend.

So ist der Funksalon eine niedrigschwelliger Zwischenstopp im Alltag, um die eigene Praxis von DigitalitÀt in der Soziokultur mit anderen voranzubringen.

Eingeladen sind alle, die sich fĂŒr die DigitalitĂ€t in der Soziokultur interessieren!

Funksalon am 22.1.26 in ZĂŒrich

Hier springen die Funken ĂŒber! đŸ’„

TdSidD 016: Applikationsentwicklung in der Soziokultur bei der OJA ZĂŒrich

DigitalitĂ€t in der Soziokultur kann immer wieder auch bedeuten, spezielle Tools fĂŒr die fachliche Arbeit zu entwickeln. Die OJA ZĂŒrich hat eine spezielle Applikation entwickelt, die die Dokumentation der eigenen Arbeit mit Blick auf das Reporting erleichtert.

Anne Terrier von der Mobilen Jugendarbeit gibt im GesprÀch mit Eike Einblicke in den Entwicklungsprozess: Wie und mit wem geht mensch ein solches Projekt konkret an? Wie entsteht ein Tool, das zur eigenen fachlichen Arbeit passt (und nicht umgekehrt)? Wie lÀsst sich ein solches Vorhaben finanzieren? Anne berichtet auch von den inhaltlichen Vorteilen der Toolentwicklung und wie die Passgenauigkeit der Applikation neue Perspektiven in der fachlichen Arbeit bietet.

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Überblick ĂŒber die Folge

(00:00) Intro + BegrĂŒssung
(01:27) Vorstellung Anne
(03:50) Das Projekt zur Toolentwicklung
(06:56) Was wird dokumentiert?
(10:02) Entwicklungsstart mit dem Prototyp
(14:14) Grenzen des Prototyps
(16:40) Finanzierung des Vorhabens
(19:10) Von der Bedarfserhebung zur finalen Umsetzung
(21:15) Passung von Fachlichkeit und Tool
(22:51) Finale Entwicklung der Anwendung
(27:00) Aktueller Stand
(28:00) Übertragbarkeit/Weiternutzung fĂŒr andere Anbieter:innen
(31:40) Wie sieht die Arbeit mit dem Tool im Alltag aus?
(33:02) Nutzung in der inhaltlichen Weiterarbeit
(37:18) Wie sehen Auswertungstechniken aus?
(41:16) Das Tool unterstĂŒtzt die QualitĂ€tssicherung
(44:47) Empfehlungen fĂŒr Ă€hnliche Projekte
(47:03) Abschied+Outro

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TdSidD 015: Mitwirkung und Information mit Decidim bei DialogLuzern

Mittlerweile gibt es in einigen StĂ€dten Plattformen, die gleichzeitig auf die Mitwirkung der Bevölkerung bei Vorhaben der Gemeinde und auch auf die Information ĂŒber zivilgesellschaftliche Akteur:innen ausgerichtet sind. Auch die Stadt Luzern hat mit «Dialog Luzern» eine solche Plattform mit der Software Decidim realisiert.

Edina Kurjakovic gibt im GesprĂ€ch mit Eike Einblicke in die Evaluation der Plattform. Sie spricht ĂŒber Erfolge, ĂŒber VersĂ€umnisse und ĂŒber Konsequenzen fĂŒr die Zukunft. Dabei geht es wie immer um konkrete Dinge: Wie wird das Angebot in die stĂ€dtische Verwaltung eingebunden? Was wird zentral geplant, was muss dezentral gestaltet werden? Was ist bei der Gestaltung der Plattform zu beachten? Wie gelingt die BrĂŒcke analog-digital?

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Überblick ĂŒber die Folge

(00:00) Intro + BegrĂŒssung
(01:21) Vorstellung Edina
(02:15) Das Projekt Dialog Luzern
(03:46) Erfahrungen aus der Evaluation
(06:35) VerknĂŒpfung analog-digital
(08:51) Gestaltung der Plattform, Anregung der Nutzenden
(11:27) Verantwortung bei Stadt+Zivilgesellschaft fĂŒr Entwicklung
(14:20) Geschichte: Projektidee und Konzeption
(17:13) Einbindung in die Strukturen der Stadt
(20:38) Kritische Fragen und Konsequenzen: Co-Kreation, Zielgruppen
(25:06) Zielgruppen + Weiterentwicklung der Plattform
(30:04) aktive Zivilgesellschaft im Projekt, Wissensvermittlung
(33:15) Umgang von Verwaltung und Zivilgesellschaft mit Dynamik
(39:13) Abschied+Outro

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#luzern #partizipation #epartizipation #decidim #opensource #smartcity #commons #quartierarbeit #gemeinwesenarbeit #gwa #digitalesoa #digitalitÀt #digitalisierung #digitalerwandel #soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd

TdSidD 014: Blended Counseling mit jungen Erwachsenen

Am Übergang zum Erwachsenenleben stellen sich jungen Menschen nicht nur viele Fragen, sondern es ist auch nicht immer leicht fĂŒr sie, hierfĂŒr UnterstĂŒtzung von Fachpersonen zu bekommen.

Im Projekt Â«Ăœber18» hat das Amt fĂŒr Jugend und Berufsberatung des Kanton ZĂŒrich hierzu ein niedrigschwelliges Beratungsangebot etabliert: Nahe an ihrer Lebenswelt – also via Social Media und Chats – bekommen Heranwachsende schnell und flexibel UnterstĂŒtzung.

In dieser Podcastfolge spricht Pia LabruyĂšre ĂŒber das Konzept des Angebots, wie es entstanden ist und welche Erfahrungen die Beteiligten gemacht haben.

Wie ĂŒblich geht es um ganz praktische Fragen: Wie spreche ich Jugendliche via Social Media an? Welche Funktionen können verschiedene KanĂ€le haben? Wie gelingt Blended Counseling? Wie ist zeitliche FlexibilitĂ€t mit der Arbeitszeit vereinbar? Welche Ausstattung brauche ich? Wie realisiere ich ein solches Projekt in einer grossen Organisation? Und vieles mehr...

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Überblick ĂŒber die Folge

(00:00) Intro + BegrĂŒssung
(01:25) Vorstellung Pia
(02:17) Projekt Über18: Idee und Ausgangspunkt
(03:22) Aktiv sein auf SocialMedia als Teil von Niedrigschwelligkeit
(06:02) Zusammenarbeit mit externen Expert:innen zu SocialMedia
(08:44) Was machen externe SocialMedia-Expert:innen?
(10:53) Zusammenspiel SocialMedia – Website – konkrete Kontakte
(14:52) Was waren Schwierigkeiten beim Start?
(17:02) Was ist konzeptionell festgehalten?
(18:54) Wie wird die niedrigschwellige Beratung konkret erreicht?
(22:48) Wie gelingt Innovation in einer grossen Organisation?
(27:35) Kommunikation im Team
(29:51) Empfehlungen zu Blended Counseling
(32:26) Zeitfaktor+Schnelligkeit
(33:37) Wie entsteht in der Beratung Vertrauen/eine Beziehung?
(36:47) Regelungen zu Arbeitszeit+Freizeit
(38:56) Vorgehen zu Datenschutz
(40:05) Wie verteilen sich die Anfragen auf verschiedene KanÀle?
(41:37) Voraussetzungen bei MA, Weiterbildung, Weiterentwicklung
(43:46) Mut zur LĂŒcke als Prinzip
(45:28) Umgang mit geografischen Grenzen
(48:54) Wie entwickelt sich Soziale Arbeit in der DigitalitÀt weiter?
(51:05) Chancengerechtigkeit stÀrken!
(51:45) Abschied+Outro

Möglich gemacht hat diesen Podcast die Manawa Foundation. Besten Dank dafĂŒr!
Musik: Kenny690 – Highfive, CC BY-SA 3.0

Shownotes

Auf diesen SocialMedia-Accounts kannst Du ĂŒber die Podcast-Themen diskutieren, Dich mit anderen im Bereich DigitalitĂ€t vernetzen – und insbesondere auch Hinweise geben, wo wir denn noch hinfahren sollen:

#blendedcounseling #jugendberatung #beratung #onlineberatung #jugendhilfe #digitalesoa #digitalejugendarbeit #digitalitÀt #digitalisierung #digitalerwandel #instagram #socialmedia
#soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd #ĂŒber18

UnterstĂŒtze die Weiterentwicklung von Radarstation

Seit drei Jahren gibt es nun die Radarstation. Wir haben uns aufgemacht, um DigitalitÀt in der Soziokultur voranzubringen und haben dank eines tollen Netzwerkes bereits viele Projekte und Angebote realisieren können:

  • Wir haben das Barcamp Soziokultur und digitaler Wandel auf den Weg gebracht,
  • machen mit dem Podcast «Tour de Soziokultur in der DigitalitĂ€t» Erfahrungen sichtbar,
  • bieten mittlerweile zwei Fachkurse an 
  • und beraten und begleiten Organisationen und Fachpersonen bei ihren Schritten in der DigitalitĂ€t.

Aber das ist noch nicht alles.

Wir arbeiten daran, die Radarstation zu öffnen, ...

um noch mehr ein Raum zu sein, in dem

  • Fachpersonen Wissen teilen können
  • Vernetzung ermöglicht wird
  • auf verschiedene Weise DigitalitĂ€t in der Soziokultur verortet werden kann.

Diesen Prozess solide zu gestalten kostet Geld. Wir rechnen damit, dass wir insgesamt 3000 Franken aufwenden werden, davon

  • 750 Franken fĂŒr rechtliche Beratung,
  • 750 Franken fĂŒr organisationale Beratung sowie
  • 1500 Franken fĂŒr Teamentwicklung und Workshops.

Wir freuen uns daher, wenn Du mit einem kleinen Beitrag unseren Öffnungsprozess unterstĂŒtzt.

Du kannst einen Beitrag Deiner Wahl twinten:

per Twint spenden

oder auf das Radarstation-Konto ĂŒberweisen:

  • Verein Radarstation, 8400 Winterthur
  • IBAN CH38 0900 0000 1577 9867 4 // BIC: POFICHBEXXX

Wir haben uns verschiedene Dankeschöns ĂŒberlegt.

  • Ab 30 Franken Beitrag senden wir Dir gerne Radarstation-Postkarten und -Aufkleber (schicke uns in diesem Fall bitte Deine Adresse),
  • ab 70 Franken Beitrag schenken wir Dir die Mitgliedschaft fĂŒr 2025, sobald der Prozess abgeschlossen ist.

Danke schon jetzt fĂŒr Deine UnterstĂŒtzung!

Noch ein Hinweis zum Schluss: Radarstation ist ein Verein, der der GemeinnĂŒtzigkeit verpflichtet ist. Wir können aber (noch) keine Spendenbescheinigungen ausstellen.

Das Ende von X aka Twitter – und der Anfang von Neuem

Das hier wird ein Blogpost im besten Sinne: Ich beginne sehr persönlich, bearbeite aber ein wichtiges fachliches Thema.

Ich muss nÀmlich zugeben: Ich bin irritiert. Immer wieder.
Wenn ich Websites von Akteur:innen aus Soziokultur, Jugendarbeit und Sozialer Arbeit besuche und dort auf Hinweise auf Twitter-Accounts und -posts treffe. Denn ich denke dann fĂŒr mich «das kann mensch heute doch nicht mehr machen!»

Und wenn ich ganz ehrlich bin, kann ich nur sagen:

Liebe Kolleg:innen,
verlasst X aka Twitter sofort,
das ist kein Ort mehr fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit,
sondern stÀrkt nur noch rechte Netzwerke!

Aber eins nach dem anderen.

X/Twitter ist eine rechtsradikale Plattform geworden

Es ist breit darĂŒber berichtet worden, dass Elon Musk (im Folgenden «du-weisst-schon-wer») das damalige Twitter ĂŒbernommen hat. Ebenso, dass er auf einen Schlag einen Grossteil der Belegschaft entlassen hat, darunter insbesondere die Moderationsteams. Das war nur ein erster Schritt in einem breiten Umbau der Plattform, bei dem einerseits Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Nutzer:innen abgebaut wurden, andererseits gezielt problematische Inhalte gefördert wurden. Insbesondere hat du-weisst-schon-wer persönlich dafĂŒr gesorgt, dass zahlreiche zuvor wegen Hassrede gesperrte Accounts wieder reaktiviert wurden. WĂ€hrend Accounts zivilgesellschaftlicher Organisationen immer wieder gesperrt oder benachteiligt wurden.

(Eine gute Zusammenfassung findet sich bei netzpolitik.org.)

Dass du-weisst-schon-wer selbst Inhalte (darunter auch Falschinformationen) von ausgesprochenen Rechtsradikalen teilt und auch die Kampagne von Donald Trump unterstĂŒtzt, kann mensch noch als Privatsache abtun. Ein Grossteil der Massnahmen auf der Plattform stĂ€rken jedoch die Sichtbarkeit von extrem Rechten Akteur:innen und beschneiden (oder gefĂ€hrden gar) zivilgesellschaftliche Akteur:innen.
Dies hat unmittelbar die Inhalte auf der Plattform verÀndert, damit werden aber mittelbar extrem rechte Positionen auch in der Gesellschaft gestÀrkt. Eine PrÀsenz auf der Plattform stÀrkt damit rechtsradikale Akteur:innen. Entsprechend haben auch zahlreiche Einzelpersonen wie auch wichtige Organisationen die Plattform bereits verlassen.

Die Soziale Arbeit kann deswegen die Plattform nicht mehr zur Öffentlichkeitsarbeit nutzen

Und ich bin der Auffassung, dass aus diesen GrĂŒnden fĂŒr Soziokultur und Soziale Arbeit eine PrĂ€senz auf der Plattform nicht mehr zu vertreten ist. Es sei denn, es geht explizit darum, eine Anlaufstelle fĂŒr Nutzer:innen zu sein (im Sinne einer aufsuchenden Arbeit), was aber meistens nicht der Fall ist.

Eine PrĂ€senz auf X aka Twitter schafft LegitimitĂ€t fĂŒr eine rechtsradikale Plattform und bietet nicht zuletzt Sichtbarkeit fĂŒr extreme rechte Positionen. Wer auf der Plattform prĂ€sent ist, stĂ€rkt Akteur:innen, die Menschenrechte relativieren möchten oder gar mit verschiedenen Formen von Gewalt gegen politische Gegner:innen vorgehen. Dass diesen Aspekten mit PrĂ€senz und AufklĂ€rungsarbeit entgegengetreten werden könnte, hat sich in den vergangenen Jahren als Illusion erwiesen, die eher rechte Diskurse befördert.

Und: Es gibt eine Alternative, die wir uns schon immer gewĂŒnscht haben

Dass Soziale Arbeit sich von der Plattform zurĂŒckzieht, ist mein wichtigstes Anliegen, aber wer möchte, kann gleichzeitig einen Schritt auf eine SocialMedia-Plattform wagen, die nicht nur eine gute Alternative zu X/Twitter ist, sondern so ist, wie wir uns Social Media schon immer gewĂŒnscht haben: Datensensibel, basisorientiert, dezentral, offen, ohne manipulative Techniken – also Social Media einfach nur zur sozialen Vernetzung!

Ich spreche von dem Fediverse, dessen bekanntester Vertreter Mastodon ist. Eigentlich alle Formen von SocialMedia-Plattformen haben eine entsprechende Alternative im Fediverse: Microblogging in der Form von X findet sich auf Mastodon, Pixelfed ist das Instagram des Fediverse, Peertube entspricht Youtube, Lemmy funktioniert wie Reddit. Das beste: Ich muss mich nur fĂŒr einen bevorzugten Dienst entscheiden, kann von dort aber allen Inhalten auf anderen Plattformen folgen und mit ihnen interagieren!

Und das allerbeste: Seit dem Niedergang von Twitter ist das keine Nerdveranstaltung mehr: Unglaublich viele Akteur:innen, einschliesslich Medien wie der Republik, der WOZ, ARD, ZDF und 3sat, Akteur:innen aus der Sozialen Arbeit sowie viele diverse Einzelaccounts (zB. Karpi) sind dort prĂ€sent und lassen kaum etwas zu wĂŒnschen ĂŒbrig. (Und, ganz nebenbei: Das Fediverse hat grössere Nutzer:innenzahlen als die oft gepriesene proprietĂ€re Alternative Bluesky.)

Nele Hirsch hat in ihrem Blog einige weitere Argumente fĂŒr die Plattformen aufgeschrieben.

Wie fange ich im Fediverse an?

Mastodon und Co sind zu Unrecht als «kompliziert» verschrien. Wer sich schonmal fĂŒr eine kostenlose eMail-Adresse registriert hat, d* findet sich auch im Fediverse zurecht:

  • Es braucht einen Server, wo ich «zu Hause» sein möchte.
  • Und ich muss mir einen Nutzer:inennnamen ausdenken.

Beim Server kann mensch sich an der Grösse orientieren und zu mastodon.social gehen, oder etwas lokales wÀhlen wie swiss.social, oder sich einen fachlichen Bezug suchen wie bildung.social. In diesem Artikel werden weitere Tipps und Anlaufstellen genannt. Und hier sind noch weitere Tipps zum Fediverse zu finden.

Übrigens: Der Radarstation, Norina und mir kann mensch auch im Fediverse folgen.

 

Auf dass die Welt auch auf Social Media eine bessere wird...! 😉

Fachkurs «Soziokultur und DigitalitĂ€t» 2026 in ZĂŒrich

DigitalitĂ€t ist selbstverstĂ€ndlicher Teil unserer Gesellschaft. Sie umgibt uns, ist aber gleichzeitig nicht immer greifbar. Und so ist es auch in der Soziokulturellen Animation: Es entstehen viele AnsĂ€tze, die auf DigitalitĂ€t Bezug nehmen, viele Fachpersonen entwickeln neue Angebote. Aber auch hier ist es oft schwierig, auf die Erfahrungen und Überlegungen zugreifen zu können.

Der Fachkurs «Soziokultur und DigitalitĂ€t» ist hier ein Kristallisationspunkt: Hier wird DigitalitĂ€t greifbarer mit ihren Implikationen fĂŒr das Zusammenleben, fĂŒr den Alltag der Menschen und ihre BedĂŒrfnisse. Vor dem Hintergrund theoretischer und fachlicher Grundlagen entwickeln wir konkrete AnsĂ€tze der Soziokulturellen Animation.

Im Fachkurs «Soziokultur und DigitalitĂ€t» geht es ums Machen: Die Teilnehmenden begeben sich in der Weiterbildung auf den Weg und erarbeiten ein eigenes Projekt oder Angebot, das an der Situation im eigenen TĂ€tigkeitsbereich anknĂŒpft. «Soziokultur und DigitalitĂ€t» bietet so konkretes Handwerkszeug, um die eigene Praxis weiterzuentwickeln. Wissen aus Forschung und Wissenschaft, von bestehenden Konzepten und von anderen Fachpersonen bilden dafĂŒr die Grundlage.

«Soziokultur und DigitalitĂ€t» ist eine Weiterbildung in Form eines Fachkurs des Vereins Radarstation und der Hochschule Luzern Soziale Arbeit und steht allen Fachpersonen offen. Soziokultur Schweiz unterstĂŒtzt das Angebot als Partnerorganisation. Die Entwicklung wird mitgetragen von den ZĂŒrcher Gemeinschaftszentren.

Weiterbildungsflyer zum Download

Zielsetzung und Charakter

  • Die Teilnehmenden kennen und verstehen HandlungsansĂ€tze zur Ausgestaltung von Soziokultureller Animation unter den Bedingungen der DigitalitĂ€t. Sie erproben diese am Beispiel ihres TĂ€tigkeitsbereichs.
  • Die Teilnehmenden erwerben grundlegendes Wissen zur Lebenswelt ihrer Adressat:innen in der DigitalitĂ€t sowie zu gesellschaftlichen Dynamiken im digitalen Wandel. Sie entwickeln ihre ProfessionalitĂ€t unter den Bedingungen der DigitalitĂ€t weiter.
  • Die Teilnehmenden kennen konkrete Konzepte und Ansatzpunkte der Soziokulturellen Animation anhand von Beispielen aus der Praxis und setzen sich mit Erfahrungen anderer Fachpersonen auseinander.
  • Der Fachkurs ist handlungsorientiert und zeichnet sich durch grosse NĂ€he zur Praxis aus. Er besteht aus PrĂ€senzveranstaltungen, ergĂ€nzt mit Onlineanteilen sowie Selbststudium. Die Teilnehmenden arbeiten an einem eigenen Praxisvorhaben und werden dabei individuell begleitet.

Inhalte

  • HandlungsansĂ€tze und Konzepte von Soziokultureller Animation in der DigitalitĂ€t
  • Handlungswissen: Tools fĂŒr die soziokulturelle Arbeit in der DigitalitĂ€t
  • ProfessionalitĂ€t unter den Bedingungen der DigitalitĂ€t:
  • Haltung, Mediatisierung der Gesellschaft, eigene Medienkompetenz
  • Strukturwissen: Informationsquellen, Datenschutz/rechtliche/ethische Grundlagen

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Eckdaten

Zeitraum: MĂ€rz – Mai 2026

Kursablauf: Blended-Learning-Kurs, bestehend aus PrÀsenzphasen, ergÀnzt mit Onlineanteilen und einem eigenen Praxisvorhaben.

PrÀsenztage:

  • Mo/Di 9./10.3.2026, 9.15–16.45 Uhr
  • Di 24.3.2026, 9.15–16.45 Uhr
  • Di 31.3.2026, 9.15–16.45 Uhr
  • Di 12.5.2026, 9.15-12.30 Uhr

Ort: ZĂŒrich

Online-Phasen:

  • Selbst- und Gruppenlernen (Multimediale Lerninhalte) im Rahmen von insgesamt 10 Stunden.
  • Praktische Umsetzung inkl. individuelles E-Coaching im April 2026

KursgebĂŒhr:

  • KursgebĂŒhr: 1500.– CHF
  • KursgebĂŒhr fĂŒr Mitglieder (Soziokultur Schweiz): 1400.– CHF

Abschluss: KursbestĂ€tigung der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Anzahl Teilnehmer:innen: max. 20 Personen

Anmeldeschluss: 31. Januar 2026

Personen

Kurskonzeption: Eike Rösch (Verein Radarstation), Johannes KĂŒng (HSLU-SA), Isabelle Odermatt (HSLU-SA)

Referierende: verschiedene Expert:innen fĂŒr Soziokulturelle Animation in der DigitalitĂ€t (u.a. Derya Cukadar, Lars Kaiser, Edina Kurjakovic, Pia LabruyĂšre)

Kursleitung: Eike Rösch

Weiteres

Technische Voraussetzungen: Laptop, PC oder Tablet, stabile Internetverbindung, Kopfhörer mit Mikrofon/Headset

Vorwissen zu folgenden Anwendungen ist erwĂŒnscht:

  • gĂ€ngige Office-Applikationen
  • gĂ€ngige SocialMedia-Apps

Bei Fragen/UnterstĂŒtzungsbedarf (z. B. im Hinblick auf Barrierefreiheit), kontaktieren Sie uns gerne.

Ansprechperson fĂŒr Nachfragen: Eike Rösch, eike.roesch@radarstation.ch

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