Für mehr digitale Unabhängigkeit

Die fachliche Einschätzung der grossen Plattformen und Angebote von US-Konzernen aus Sicht der Soziokultur hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert: Ging es zunächst «einfach» um den mangelhaften Datenschutz, wurde mit dem deutlichen Aufkommen von Autoritarismus (und der Zuwendung der Protagonist:innen) klarer, wie gerade SocialMedia-Plattformen auch inhaltlich «gestaltet» sind – und nachdem die US-Regierung die Dominanz im IT-Bereich auch politisch nutzt, um auf andere Länder Einfluss zu nehmen, wird auch die Machtrelevanz immer klarer. Diese Einschätzungen sind nicht nur ein Bauchgefühl, sondern lassen sich an ganz konkreten Ereignissen belegen:

  • Im Prozess der Twitter-Übernahme wurde deutlich aufgezeigt, wie der Konzern die Plattform gestaltet. Elon Musk hat dies genutzt, um rechte Akteur:innen sichtbarer und zivilgesellschaftliche Organisationen unsichtbar zu machen.
  • Die US-Regierung hat dafür gesorgt, dass der Chefankläger des Internationale Strafgerichtshofs sein eMail-Konto (durch Microsoft) verloren hat.
  • Und jüngst hat die US-Regierung via das SWIFT-System dafür gesorgt, dass zivilgesellschaftliche Initiativen gegen Rechts in Deutschland ihre Bankkonten verloren haben.

Ein Thema für die Soziokultur

Die Diskussion um «Digitale Souveränität» bezieht sich häufig auf staatliche Organisationen (die Schweizer Armee ist etwa zu einer grossen Befürworterin für alternative Plattformen geworden). Das letzte Beispiel oben zeigt aber deutlich, dass dies auch für die Soziokultur ein grosses Thema sein muss und zwar gleich auf zwei Ebenen:

  • Wie nutzen wir selbst die Plattformen, wie selbst sind wir abhängig und erpressbar, wie stark machen wir Daten der Adressat:innen für Konzerne (und damit für eine autoritäre Regierung) zugänglich?
  • Wie unterstützen wir Adressat:innen und gesellschaftliche Akteur:innen dabei, Alternativen zu finden und zu nutzen?

Kompetenzen UND Alternativen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Initiativen und Angebote, um Adressat:innen im Leben in der Digitalität zu unterstützen – DigiCafés, Lernstuben, Internetcafés und viele andere Angebote. Bisher geht es dort (zurecht) meist darum, Kompetenzen zu stärken, das eigene Leben in der Digitalität zu meistern und konkrete Unterstützung im Medienhandeln zu bekommen.
Diese Angebote könnten ein guter Ausgangspunkt sein, um Adressat:innen auch Alternativen aufzuzeigen und sie dabei zu unterstützen, sie sich anzueignen. Dabei kann die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen für freie Software, mit Nerd:innen zumindest zu Anfang Sinn machen.

Eine konkrete Inspiration

In Deutschland gibt es dazu eine sehr inspirierende Initiative: den digitalen Unabhängigkeitstag oder #DigitalIndependenceDay. Immer am ersten Sonntag im Monat machen verschiedene Initiativen dezentrale lokale Angebote, die auf Begegnung, Gemeinschaftlichkeit, Machen und Spass setzen. Davon kann sich die Soziokultur auch in der Schweiz inspirieren lassen. 

PS: Einer der Initiator:innen des DiDay ist Marc-Uwe Kling, der Autor zB. des Neinhorns. Seine Präsentation des DiDay beim Chaos Communication Congress ist sehr kurzweilig und gleichzeitig inhaltlich wertvoll: Er bereitet wichtige Punkte zur Digitalität in Comics und Texten auf. Der Videomitschnitt ist hier zu finden. 

TdSidD 019: KI-Chatbots in der OKJA bei der JuAr Basel

KI-Chatbots könnten eine Weiterentwicklung von Angeboten der OKJA ermöglichen, etwa um Kinder und Jugendliche leichter und gezielter mit Informationen zu versorgen.

In einer Machbarkeitsstudie haben die JuAr Basel gemeinsam mit der FHNW geprüft, wie ein solcher Chatbot aussehen könnte, wie er technisch und auch organisatorisch realisiert werden kann. Und auf dieser Basis haben sich die Beteiligten damit auseinandergesetzt, ob solch ein Angebot in Basel realisiert werden soll.

Endrit Sadiku und Olivier Steiner geben im Gespräch mit Eike Einblick in die Erkenntnisse aus der Machbarkeitsstudie wie auch in die darauf folgenden Diskussionen: Wie kann ein solcher KI-Chatbot technisch realisiert werden? Welche ethischen Überlegungen können zu Grunde gelegt werden? Welche Ressourcen und Vorkehrungen braucht es in der Organisation? Was spricht für, was spricht gegen die Realisierung eines KI-Chatbots in der OKJA?

Was interessiert Dich zum Thema Soziokultur und Digitalität? Wen sollten wir besuchen auf unserer Tour? Folge uns auf Linkedin, Instagram und Mastodon und komm ins Gespräch mit Engagierten im Bereich Digitalität.

Überblick über die Folge

(00:00) Intro + Begrüssung
(01:29) Vorstellung Olivier+Endrit
(03:05) Einstieg: Was kann mensch mit KI in der OKJA machen?
(05:44) Projektvorstellung
(08:57) Herangehensweise und Realisierung des KI-Chatbots
(13:14) Erfahrungen und Fazit nach der Machbarkeitsstudie
(19:27) Einbindung der Organisation und der Fachpersonen
(20:58) Schlussfolgerungen und Entscheid über Weiterarbeit
(34:28) Lokale KI-Modelle als Zukunft für die Soziale Arbeit
(41:33) Empfehlungen für ähnliche Vorhaben (43:49) Entwicklung weiter verfolgen, an Lebenswelt dranbleiben!
(44:47) Abschied+Outro

Möglich gemacht hat diesen Podcast die Manawa Foundation. Besten Dank dafür!
Musik: Kenny690 – Highfive, CC BY-SA 3.0

Shownotes

Auf diesen SocialMedia-Accounts kannst Du über die Podcast-Themen diskutieren, Dich mit anderen im Bereich Digitalität vernetzen – und insbesondere auch Hinweise geben, wo wir denn noch hinfahren sollen:

#jugendarbeit #okja #okjaverse #digitalesoa #digitalejugendarbeit #jugendinfo #jugendinformation #digitalität #digitalisierung #digitalerwandel #ki #chatbots #chatgpt #medienpaedagogik #medienpädagogik #soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd

Funksalon am 22.1.26 in Zürich

Im Januar lassen wir wieder die Funken sprühen und tauschen uns zu unseren aktuellen Fragen aus. Alle Infos zum Format, Zeit und Ort findest du hier. Und hast du bereits ein Thema oder eine Frage, die dich beschäftigt? Dann teile sie hier bereits mit, so dass die weiteren Interessierten schon weiterdenken oder Ideen entwickeln können.

Jetzt anmelden!

Format

Angelehnt ans Barcamp-Format gibt es zwei Sessionrunden, wo die Anwesenden Fragen stellen, Wissen teilen, Ideen vorstellen können. Das alles in einem inspirierenden Setting und achtsamen Rahmen, so dass viele Ideenfunken überspringen können. Dazu gibt es auch einen kleinen Apéro und viel Gelegenheit zu Begegnung und Austausch.

Eckdaten

  • 22. Januar 2026, 17:00-19.30 Uhr
  • bei OJA Zürich. Planet5, Sihlquai 240, Zürich
  • Unkostenbeitrag CHF 25.– (Radarstation-Mitglieder/okaj zürich Mitglieder CHF 15.–)

Was ist Dein Thema?

Teile schon jetzt Dein Thema, was Du mit Interessierten besprechen möchtest – mit einem einfachen Kommentar hier 👇 ! 

TdSidD 018: Minecraft in der Bildungsarbeit mit Kindern

Das Computerspiel Minecraft spielt eine wichtige Rolle in der Lebenswelt von sehr vielen Kindern und Jugendlichen. Und wenn eine Gruppe zusammen auf einem Server spielt, entstehen viele inhaltliche und soziale Prozesse.

Das Projekt «Open Worlds» hat dies zum Ausgangspunkt für ein Treffangebot für Kinder gemacht: Junge Menschen zwischen 10 und 14 Jahren verbringen einen Nachmittag pro Woche zusammen, spielen gemeinsam – und gestalten die Welt, die dabei entsteht. Die Fachpersonen, die diesen Prozess begleiten, nutzen dies als Kristallisationspunkt für soziale, kulturelle und politische Bildungsprozesse. 

Im Gespräch mit Eike gibt Mario Robles einen Einblick in diese Arbeit. Und wie immer in unserem Podcast geht es dabei um die konkreten Dinge: Wie läuft ein solcher Nachmittag ab? Wieviele Fachpersonen, wieviele Kinder sind dabei? Wie werden die Rollen gestaltet? Und wie entstehen genau die inhaltlichen Diskussionen und Prozesse?

Was interessiert Dich zum Thema Soziokultur und Digitalität? Wen sollten wir besuchen auf unserer Tour? Folge uns auf Linkedin, Instagram und Mastodon und komm ins Gespräch mit Engagierten im Bereich Digitalität.

Überblick über die Folge

(00:00) Intro + Begrüssung
(01:42) Vorstellung Mario
(03:15) Das Projekt «Open Worlds»
(09:51) Pädagogisches Setting, Rollengestaltung, Interventionen
(15:07) Wie sieht ein Nachmittag konkret aus?
(19:55) Wie entstehen die Themen, die gemeinsam bearbeitet werden?
(24:23) Methodik der inhaltlichen Arbeit
(30:57) Welche Jugendlichen sind dabei?
(35:36) Wie reagieren Erwachsene?
(39:06) Tipps: Datenschutz, Selbermachen, Kooperationen
(41:57) Kommerzielle Software oder OpenSource?
(44:47) Abschied+Outro

Möglich gemacht hat diesen Podcast die Manawa Foundation. Besten Dank dafür!
Musik: Kenny690 – Highfive, CC BY-SA 3.0

Shownotes

Auf diesen SocialMedia-Accounts kannst Du über die Podcast-Themen diskutieren, Dich mit anderen im Bereich Digitalität vernetzen – und insbesondere auch Hinweise geben, wo wir denn noch hinfahren sollen:

#jugendarbeit #okja #okjaverse #digitalesoa #digitalejugendarbeit #digitalität #digitalisierung #digitalerwandel #games #computerspiele #minecraft #luanti #medienpaedagogik #medienpädagogik #nonformalebildung #soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd

TdSidD 017: Erkenntnisse aus einer Studie zu Soziokultur in der Digitalität

In einem kürzlich abgeschlossenen Auftrag haben Eike von der Radarstation und Simone Tappert von der FHNW sich mit Fachpersonen und Nutzenden, in Workshops und Befragungen und einer umfangreichen Recherche mit verschiedenen Fragen rund um Soziokultur in der Digitalität auseinandergesetzt.

Dabei ging es um ganz konkrete Fragen wie: Wie können Bedürfnisse von Nutzenden ermittelt werden, wenn Digitalität so subjektiv ist? Wie lassen sich Software und Technologie kooperativ entwickeln? Was sind Herausforderungen für Nutzende und Fachpersonen? Genauso ging es aber auch um allgemeine Fragen wie danach, was Soziokultur in der Digitalität denn überhaupt bedeutet, was ihre Aufgaben sind und vieles mehr.

Im Gespräch mit Nina teilen die beiden ihre Erkenntnisse aus der Studie.

Was interessiert Dich zum Thema Soziokultur und Digitalität? Wen sollten wir besuchen auf unserer Tour? Folge uns auf Linkedin, Instagram und Mastodon und komm ins Gespräch mit Engagierten im Bereich Digitalität.

Überblick über die Folge

00:00 Intro+Begrüssung
01:34 Vorstellung Simone + Eike
02:41 Was bedeutet Digitalität für die Soziokultur?
06:52 Aktuelle Herausforderungen für Adressat:innen+Fachpersonen
10:50 Wie ist die Reaktion des Feldes auf Digitalität?
14:28 Was sind Aufgaben von Soziokultur in der Digitalität?
17:07 Wie lassen sich Bedürfnisse zu Digitalität ermitteln?
19:10 Was fällt überhaupt in die Zuständigkeit der Soziokultur?
23:25 digitale Integrität und Inklusion
29:12 Sollen Fachpersonen aufsuchend online unterwegs sein?
32:20 Bedürfnisse ermitteln und an den Alltag anknüpfen
36:17 Was braucht Soziokultur für die Zukunft in der Digitalität?
43:47 Kooperation bei Softwareentwicklung + technischer Ausstattung
46:27 Gemeinwohlorientierung in der Digitalität
49:55 Abschied+Outro

Möglich gemacht hat diesen Podcast die Manawa Foundation. Besten Dank dafür!
Musik: Kenny690 – Highfive, CC BY-SA 3.0

Shownotes

Auf diesen SocialMedia-Accounts kannst Du über die Podcast-Themen diskutieren, Dich mit anderen im Bereich Digitalität vernetzen – und insbesondere auch Hinweise geben, wo wir denn noch hinfahren sollen:

#quartierarbeit #gemeinwesenarbeit #gwa #digitalesoa #digitalität #digitalisierung #digitalerwandel #soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #forschung #opensource #smartcity #beteiligung #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd

Funksalon

Hier springt der Funke über! 💥

Der Funksalon ist ein Mini-Barcamp mit einem besonders ansprechenden Rahmen. Alle, die sich für Digitalität in der Soziokultur interessieren, können sich hier mit anderen austauschen, Erfahrungen weitergeben und sammeln, Ideen weiterentwickeln, Fragen stellen und vieles mehr. Genau wie bei einem Barcamp, nur noch niedrigschwelliger. 😊

Zudem bieten wir einen achtsamen Rahmen und Snacks, um die Begegnungsebene zusätzlich zu stärken. Das alles an einem zentralen Ort und abwechselnd mal am Vormittag, mal am Abend.

So ist der Funksalon eine niedrigschwelliger Zwischenstopp im Alltag, um die eigene Praxis von Digitalität in der Soziokultur mit anderen voranzubringen.

Eingeladen sind alle, die sich für die Digitalität in der Soziokultur interessieren!

Funksalon am 22.1.26 in Zürich

Hier springen die Funken über! 💥

TdSidD 016: Applikationsentwicklung in der Soziokultur bei der OJA Zürich

Digitalität in der Soziokultur kann immer wieder auch bedeuten, spezielle Tools für die fachliche Arbeit zu entwickeln. Die OJA Zürich hat eine spezielle Applikation entwickelt, die die Dokumentation der eigenen Arbeit mit Blick auf das Reporting erleichtert.

Anne Terrier von der Mobilen Jugendarbeit gibt im Gespräch mit Eike Einblicke in den Entwicklungsprozess: Wie und mit wem geht mensch ein solches Projekt konkret an? Wie entsteht ein Tool, das zur eigenen fachlichen Arbeit passt (und nicht umgekehrt)? Wie lässt sich ein solches Vorhaben finanzieren? Anne berichtet auch von den inhaltlichen Vorteilen der Toolentwicklung und wie die Passgenauigkeit der Applikation neue Perspektiven in der fachlichen Arbeit bietet.

Was interessiert Dich zum Thema Soziokultur und Digitalität? Wen sollten wir besuchen auf unserer Tour? Folge uns auf Linkedin, Instagram und Mastodon und komm ins Gespräch mit Engagierten im Bereich Digitalität.

Überblick über die Folge

(00:00) Intro + Begrüssung
(01:27) Vorstellung Anne
(03:50) Das Projekt zur Toolentwicklung
(06:56) Was wird dokumentiert?
(10:02) Entwicklungsstart mit dem Prototyp
(14:14) Grenzen des Prototyps
(16:40) Finanzierung des Vorhabens
(19:10) Von der Bedarfserhebung zur finalen Umsetzung
(21:15) Passung von Fachlichkeit und Tool
(22:51) Finale Entwicklung der Anwendung
(27:00) Aktueller Stand
(28:00) Übertragbarkeit/Weiternutzung für andere Anbieter:innen
(31:40) Wie sieht die Arbeit mit dem Tool im Alltag aus?
(33:02) Nutzung in der inhaltlichen Weiterarbeit
(37:18) Wie sehen Auswertungstechniken aus?
(41:16) Das Tool unterstützt die Qualitätssicherung
(44:47) Empfehlungen für ähnliche Projekte
(47:03) Abschied+Outro

Möglich gemacht hat diesen Podcast die Manawa Foundation. Besten Dank dafür!
Musik: Kenny690 – Highfive, CC BY-SA 3.0

Shownotes

Auf diesen SocialMedia-Accounts kannst Du über die Podcast-Themen diskutieren, Dich mit anderen im Bereich Digitalität vernetzen – und insbesondere auch Hinweise geben, wo wir denn noch hinfahren sollen:

#mobilejugendarbeit #jugendarbeit #digitalejugendarbeit #digitalesoa #digitalität #digitalisierung #digitalerwandel #soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd

TdSidD 015: Mitwirkung und Information mit Decidim bei DialogLuzern

Mittlerweile gibt es in einigen Städten Plattformen, die gleichzeitig auf die Mitwirkung der Bevölkerung bei Vorhaben der Gemeinde und auch auf die Information über zivilgesellschaftliche Akteur:innen ausgerichtet sind. Auch die Stadt Luzern hat mit «Dialog Luzern» eine solche Plattform mit der Software Decidim realisiert.

Edina Kurjakovic gibt im Gespräch mit Eike Einblicke in die Evaluation der Plattform. Sie spricht über Erfolge, über Versäumnisse und über Konsequenzen für die Zukunft. Dabei geht es wie immer um konkrete Dinge: Wie wird das Angebot in die städtische Verwaltung eingebunden? Was wird zentral geplant, was muss dezentral gestaltet werden? Was ist bei der Gestaltung der Plattform zu beachten? Wie gelingt die Brücke analog-digital?

Was interessiert Dich zum Thema Soziokultur und Digitalität? Wen sollten wir besuchen auf unserer Tour? Folge uns auf Linkedin, Instagram und Mastodon und komm ins Gespräch mit Engagierten im Bereich Digitalität.

Überblick über die Folge

(00:00) Intro + Begrüssung
(01:21) Vorstellung Edina
(02:15) Das Projekt Dialog Luzern
(03:46) Erfahrungen aus der Evaluation
(06:35) Verknüpfung analog-digital
(08:51) Gestaltung der Plattform, Anregung der Nutzenden
(11:27) Verantwortung bei Stadt+Zivilgesellschaft für Entwicklung
(14:20) Geschichte: Projektidee und Konzeption
(17:13) Einbindung in die Strukturen der Stadt
(20:38) Kritische Fragen und Konsequenzen: Co-Kreation, Zielgruppen
(25:06) Zielgruppen + Weiterentwicklung der Plattform
(30:04) aktive Zivilgesellschaft im Projekt, Wissensvermittlung
(33:15) Umgang von Verwaltung und Zivilgesellschaft mit Dynamik
(39:13) Abschied+Outro

Möglich gemacht hat diesen Podcast die Manawa Foundation. Besten Dank dafür!
Musik: Kenny690 – Highfive, CC BY-SA 3.0

Shownotes

Auf diesen SocialMedia-Accounts kannst Du über die Podcast-Themen diskutieren, Dich mit anderen im Bereich Digitalität vernetzen – und insbesondere auch Hinweise geben, wo wir denn noch hinfahren sollen:

#luzern #partizipation #epartizipation #decidim #opensource #smartcity #commons #quartierarbeit #gemeinwesenarbeit #gwa #digitalesoa #digitalität #digitalisierung #digitalerwandel #soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd

TdSidD 014: Blended Counseling mit jungen Erwachsenen

Am Übergang zum Erwachsenenleben stellen sich jungen Menschen nicht nur viele Fragen, sondern es ist auch nicht immer leicht für sie, hierfür Unterstützung von Fachpersonen zu bekommen.

Im Projekt «Über18» hat das Amt für Jugend und Berufsberatung des Kanton Zürich hierzu ein niedrigschwelliges Beratungsangebot etabliert: Nahe an ihrer Lebenswelt – also via Social Media und Chats – bekommen Heranwachsende schnell und flexibel Unterstützung.

In dieser Podcastfolge spricht Pia Labruyère über das Konzept des Angebots, wie es entstanden ist und welche Erfahrungen die Beteiligten gemacht haben.

Wie üblich geht es um ganz praktische Fragen: Wie spreche ich Jugendliche via Social Media an? Welche Funktionen können verschiedene Kanäle haben? Wie gelingt Blended Counseling? Wie ist zeitliche Flexibilität mit der Arbeitszeit vereinbar? Welche Ausstattung brauche ich? Wie realisiere ich ein solches Projekt in einer grossen Organisation? Und vieles mehr...

Was interessiert Dich zum Thema Soziokultur und Digitalität? Wen sollten wir besuchen auf unserer Tour? Folge uns auf Linkedin, Instagram und Mastodon und komm ins Gespräch mit Engagierten im Bereich Digitalität.

Überblick über die Folge

(00:00) Intro + Begrüssung
(01:25) Vorstellung Pia
(02:17) Projekt Über18: Idee und Ausgangspunkt
(03:22) Aktiv sein auf SocialMedia als Teil von Niedrigschwelligkeit
(06:02) Zusammenarbeit mit externen Expert:innen zu SocialMedia
(08:44) Was machen externe SocialMedia-Expert:innen?
(10:53) Zusammenspiel SocialMedia – Website – konkrete Kontakte
(14:52) Was waren Schwierigkeiten beim Start?
(17:02) Was ist konzeptionell festgehalten?
(18:54) Wie wird die niedrigschwellige Beratung konkret erreicht?
(22:48) Wie gelingt Innovation in einer grossen Organisation?
(27:35) Kommunikation im Team
(29:51) Empfehlungen zu Blended Counseling
(32:26) Zeitfaktor+Schnelligkeit
(33:37) Wie entsteht in der Beratung Vertrauen/eine Beziehung?
(36:47) Regelungen zu Arbeitszeit+Freizeit
(38:56) Vorgehen zu Datenschutz
(40:05) Wie verteilen sich die Anfragen auf verschiedene Kanäle?
(41:37) Voraussetzungen bei MA, Weiterbildung, Weiterentwicklung
(43:46) Mut zur Lücke als Prinzip
(45:28) Umgang mit geografischen Grenzen
(48:54) Wie entwickelt sich Soziale Arbeit in der Digitalität weiter?
(51:05) Chancengerechtigkeit stärken!
(51:45) Abschied+Outro

Möglich gemacht hat diesen Podcast die Manawa Foundation. Besten Dank dafür!
Musik: Kenny690 – Highfive, CC BY-SA 3.0

Shownotes

Auf diesen SocialMedia-Accounts kannst Du über die Podcast-Themen diskutieren, Dich mit anderen im Bereich Digitalität vernetzen – und insbesondere auch Hinweise geben, wo wir denn noch hinfahren sollen:

#blendedcounseling #jugendberatung #beratung #onlineberatung #jugendhilfe #digitalesoa #digitalejugendarbeit #digitalität #digitalisierung #digitalerwandel #instagram #socialmedia
#soziokultur #sozialearbeit #sozialearbeitschweiz #podcast #tourdesoziokultur #tdsidd #über18

Unterstütze die Weiterentwicklung von Radarstation

Seit drei Jahren gibt es nun die Radarstation. Wir haben uns aufgemacht, um Digitalität in der Soziokultur voranzubringen und haben dank eines tollen Netzwerkes bereits viele Projekte und Angebote realisieren können:

  • Wir haben das Barcamp Soziokultur und digitaler Wandel auf den Weg gebracht,
  • machen mit dem Podcast «Tour de Soziokultur in der Digitalität» Erfahrungen sichtbar,
  • bieten mittlerweile zwei Fachkurse an 
  • und beraten und begleiten Organisationen und Fachpersonen bei ihren Schritten in der Digitalität.

Aber das ist noch nicht alles.

Wir arbeiten daran, die Radarstation zu öffnen, ...

um noch mehr ein Raum zu sein, in dem

  • Fachpersonen Wissen teilen können
  • Vernetzung ermöglicht wird
  • auf verschiedene Weise Digitalität in der Soziokultur verortet werden kann.

Diesen Prozess solide zu gestalten kostet Geld. Wir rechnen damit, dass wir insgesamt 3000 Franken aufwenden werden, davon

  • 750 Franken für rechtliche Beratung,
  • 750 Franken für organisationale Beratung sowie
  • 1500 Franken für Teamentwicklung und Workshops.

Wir freuen uns daher, wenn Du mit einem kleinen Beitrag unseren Öffnungsprozess unterstützt.

Du kannst einen Beitrag Deiner Wahl twinten:

per Twint spenden

oder auf das Radarstation-Konto überweisen:

  • Verein Radarstation, 8400 Winterthur
  • IBAN CH38 0900 0000 1577 9867 4 // BIC: POFICHBEXXX

Wir haben uns verschiedene Dankeschöns überlegt.

  • Ab 30 Franken Beitrag senden wir Dir gerne Radarstation-Postkarten und -Aufkleber (schicke uns in diesem Fall bitte Deine Adresse),
  • ab 70 Franken Beitrag schenken wir Dir die Mitgliedschaft für 2025, sobald der Prozess abgeschlossen ist.

Danke schon jetzt für Deine Unterstützung!

Noch ein Hinweis zum Schluss: Radarstation ist ein Verein, der der Gemeinnützigkeit verpflichtet ist. Wir können aber (noch) keine Spendenbescheinigungen ausstellen.